Freitag:Nach und nach trudelten Alle ein, inspizierten den Campingplatz, räumten aus, bauten auf, usw. ...
Ein Mitglied reiste mit E-Bike und öffentlichen Verkehrsmitteln an – sie kam mit dem Fahrrad auf unserem Zeltplatz an.
Das gab es in der gesamten Vereinsgeschichte, erst recht bei der Entfernung von Dömitz, noch nicht = Respekt!
Leider mußten wir aber erfahren, das es auf dem Platz, aufgrund der höheren Spritkosten, morgens keine Brötchen gibt – worauf sich einige Mitglieder aber eingestellt hatten und somit zu wenig Brot mitgenommen haben. Na ja, verhungern mußte Niemand.
Samstag: (etwa 14km)
Unsere Tour führte uns nach Rheinsberg.
Wir legten beim
Ruderverein Rheinsberg 1910 e.V. 
an, durften unsere Boote, gegen einen kleinen Obolus, auf dem Vereinsgelände parken und in Ruhe die Stadt unsicher machen.
Bei den Ruderen trafen wir eine Kanutin aus Berlin, welche ein paar Tage zuvor an unserem Bootshaus in Dömitz übernachtet hat. Vereinskollegen der Paddlerin waren auch über Pfingsten auf unserem aktuellen Campingplatz – Zufälle gibt es …
Mittag gab es an einem Grill-Imbis. Es war nicht weltbewegend, aber vernünftig und ausreichend. Frisch gezapftes Bier, welches natürlich nur der Kalorienzufuhr diente, gab es dort auch.
Auf dem Rückweg zu den Booten, wollten wir „Alle“ noch schön Eis essen …
… an die sehr lange Schlange vor der Eisdiele haben sich nur ein paar Hartgesottene, welche Schlange stehen noch kannten (Dömitz liegt halt in der ehemaligen DDR), angestellt – der Rest ging leer aus. Außer, man ging noch zum Norma und kaufte sich dort Hexenbecher (war lecker und man stand nicht so lange an).
Irgendwann mußten wir uns dann aber vollgefressen (mit oder ohne Eis) auf den Rückweg machen.
Da die Strecke nicht all zu lang war, kamen wir am Nachmittag auf dem Zeltplatz an, konnten noch Industrie-Kuchen, von unserem Vorsitzenden, ablehnen und den Tag gemütlich ausklingen lassen.
Leistungspause Sonntag: (ca. 22 km)
Nach einer weiteren Nacht voller lauter Geräusche – mir wurde von laut schlafenden Vereinskammeraden berichtet (habe aber selbst nix gehört, denn ich habe ja geschlafen), gab es Frühstück mit frischen Brötchen, Welche unser Vorsitzende extra früh morgens aus Rheinsberg geholt hat.
An dieser Stelle des Textes, wäre eigentlich eine Lobpreisung angebracht … Da aber das Thema „Prunkbarke für den Vorsitzenden“ immer noch nicht abgeschlossen ist, möchte ich jetzt nicht über das Ziel hinaus schießen.Wir starteten fast Punkt 10 Uhr und es ging nach Canow = heute ein paar mehr Kilometer.
Also ab über den Bikowsee, Schlabornsee, Jagowkanal, Tietzowsee, Großer Prebelowsee (angekratzt), durch den Hüttenkanal (inkl. Schleuse Wolfsbruch), über den Kleiner Pälitzsee und Canower See.
Uns kam sehr viel bekannt vor – wir waren ja auch schon oft in dieser schönen Gegend.
In Canow haben wir vor der Schleuse unsere Boote an Land gezogen und nach einer Gaststätte gesucht (so groß ist Canow ja nun auch nicht).
Die Erste machte erst um 16 Uhr auf (wir hatten es 13 Uhr), also ab zur Nächsten. Dort haben wir uns die Außenplätze gesichert und wurden auch recht zügig bedient – ähm ok, wir wurden zeitnah gefragt, was wir trinken wollen. Dann kamen irgendwann die Getränke und …
Die Gastwirtschaft (1 Person Küche, 1 Person Bedienung) hat scheinbar, zu Pfingsten, nicht mit mehreren Gästen gerechnet.
Nach dem späten Essen wollten wir uns dann noch ein Eis im selben Etablissement kaufen, aber die Bedienung rannte nach dem Bezahlen gleich wieder weg, also standen wir ohne Eis da und verließen den Laden.
Gerüchten zufolge soll es aber Mitglieder geben, welche dort ein Eis bekommen haben.
Also ab zum kleinen Laden vor der Schleuse:
Dort wurden wir wieder nach draußen geschickt, weil draußen angeschrieben war, was es für Eis gibt (der Betreiber mag es nicht immer alles aufzuzählen. Auch ein wenig verständlich, aber eine 2. Tafel im Verkaufsraum wäre auch nicht so schlecht gewesen).
Der hiesige Canu Center/Bootshop war nach über einer Stunde, trotz eigentlicher Öffnung am Feiertag und Zusage, das in 30 Minuten Jemand vor Ort wäre, immer noch nicht offen.
Irgendetwas stimmt mit Hasi, äh in Canow nicht.Auf der Rücktour wurde unsere Gruppe, durch u.A. die Eis-besorgen-Aktion etwas getrennt.
An der Schleuse Wolfsbruch hatten wir die Ersten aber wieder eingeholt – doch ca. 200m vor der Schleuse gingen die Tore zu - es ist eine Selbstbedienungschleuse, also hat Irgendein … den Hebel gezogen, obwohl wir im „Anmarsch“ waren.
Ok, mußten wir halt die nächste Schleusung abwarten.
Tore gehen auf – große Boote zuerst – wir hinterher = und Tore gehen wieder zu, weil ein Möchtegern-Capitain mit 'nem Charterkahn zu macht.
Bei der dritten Schleusung durften wir dann mit rein und kamen etwas später auf dem Campingplatz an.
Der restliche Tag/Abend verlief wie immer = büsch'n was trinken, Quatschen, Blödsinn erzählen, Lachen, Schlafen.