Dömitzer Kanu Verein e.V.

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Mittwoch, 01.09.2010
Eldefahrt 2010 (Löcknitz/Elbe/Elde)
Aktivitäten | Eldefahrt
2010 fand die Tour einmal nicht auf der Elde statt ...

Start am Dömitzer Löcknitz-Düker
Tag 1: Dömitz-Lenzen auf der Löcknitz

Am Samstag morgen trafen wir uns an unserem Bootshaus. Nachdem die Formalitäten (Befahren der Löcknitz zwischen Klein Schmölen und Polz) geklärt waren, begann unsere Tour am Dömitzer Düker.
Die ersten, naturmäßig langweiligen, Kilometer, waren schnell geschafft und wir "landeten" im Altarm der Löcknitz. Ab nun ist es Naturpark, welcher nur mit Genehmigung befahren werden darf. Leider sahen wir zwischen Klein Schmölen und Polz nicht ein einziges Tier. Der Flußlauf ist super, total naturbelassen. Aber es war halt keine Ente, kein Piepmatz, usw. zu erblicken ... die dürfen wohl auch nicht in das geschützte Gebiet.

Hinter Polz kam dann das einzige Wehr dieser Tour - eine willkommene Abwechslung und Pausenmöglichkeit.
Das Umtragen am Wehr war (na ja) mehr oder weniger einfach zu meistern = Kanuten, welche Umtragestellen kennen, sollten damit keine Probleme haben - Hobby-Paddler müssen mit etwas Anstrengung rechnen.

Nach dem Wehr ging unsere Tour natürlich weiter. Denn wir hatten alle HUNGER und diesen stillten wir in der Seedorfer Gaststätte, in welcher es Schweinebraten mit Sauerkraut gab.
Leider überraschte uns beim Mittag ein recht großer Regenschauer und einige Leute mußten ganz fix zu ihren Booten eilen um diese umzudrehen ...
... die Boote waren dann mehr oder weniger trocken - die Paddler, die zum Umdrehen rannten, aber nicht mehr wirklich = dumm gelaufen.
Den Spaß haben wir uns trotzdem nicht nehmen lassen.
Nach dem Mittag sah es auch etwas düster aus. Also haben sich einige Kanuten unter der Seedorfer Brücke "verschanzt" und den Regen abgewartet. Die restliche Mannschaft fand unter Bäumen und Sträuchern ein trockenes Plätzchen.

Nach weiteren 4,5 Kilometern erreichten wir Lenzen.
Unsere Vereinsmitglieder kannten diese Tour noch von damals und wollten vor der Brücke aussteigen ... Nö, es ging noch ein Ende weiter.
Nach ein paar hundert Meter kam eine Holzbrücke, bei welcher auch ein Steg ist. Dort nahmen wir unsere Boote für diesen Tag aus dem Wasser. Mit dem Trailer wurden sie dann zum Sportboothafen, an der Elbe, gefahren. Die Paddler fuhren in den bereitgestellten Autos mit, oder gingen zu Fuß (eine willkommene Abwechslung).

Irgendwann war dann das Material und die Benutzer am Lenzener Elbehafen. Die Boote wurden "ausgeräumt" und die Zelte aufgebaut. Und dann brüllten auch schon unsere Veranstalter das es Abendbrot gibt ... schon wieder Essen.
Na ja, dann muß man halt los und sich Bratwurst, Koteletts und lecker Räucherfisch schmecken lassen. Zwischendurch hat es noch einmal, wie aus Eimern, geschüttet ... Wir saßen aber unter einem Pavillon.
Der restliche Abend verlief, wie immer, gemütlich, lustig, spaßig, usw.


kurz vor dem Start am Sonntag
Tag 2: Lenzen-Dömitz auf der Elbe

Obwohl das Wetter am Vorabend recht wechselhaft war, stiegen wir aus trockenen Zelten.
Nu erstmal Frühstück und danach ... Welcher Paddler kennt das nicht? Schlafsäcke einpacken, Matten zusammenrollen und Zelt abbauen ... Schön für die Leute, die mit nem Wohnwagen dort waren.
Es gab noch eine kurze Erklärung über das Befahren der Elbe = "immer raus aus der Fahrlinie der großen Schiffe, usw." und dann ging es los.
Die Elbe ist ein sehr schöner Fluß zum paddeln. Zum Glück hatten wir nicht all´ zu viel Sonne, denn schattige Plätzchen gibt es dort nicht.
Ab und zu kam mal ein großer Kahn vorbei, aber sonst war es schönes ruhiges Paddel.
Kurz vor Dömitz, direkt an der Grenze Mecklenburg/Brandenburg "mußten" wir anhalten. Es gab wieder etwas zu Esse = Mittag. Kartoffelsalat mit Würstchen und Brötchen. Das Ganze schön am Deich, wo man schon die richtige "Schräglage" für ein Mittagsschläfchen hat ...
... obwohl man eigentlich viel zu vollgefressen war um weiter zu paddeln, mußten wir uns wieder aufraffen. Aber es waren ja nur noch etwa 4 Kilometer. Also noch mal, mit fetten Bauch (Hose platzt gleich) ins Boot und weiter.
Die Einfahrt zum Dömitzer Hafen war nicht mehr weit und danach kam auch gleich unsere erste und einzige Schleuse. Das Schleusen endlich hinter uns - noch ein paar hundert Meter gepaddelt und wir erreichten die Endstation - das Bootshaus.
Wer nun denkt, das dort einfach nur die Boote aus dem Wasser genommen und die Klamotten ins Auto geschmissen werden, der kennt die "Eldefahrt" nocht nicht.
Denn am Bootshaus wühlt man sich erst einmal noch durch ein Küchenbüffet und dann werden erst die Sachen gepackt.

Es war, wie in den letzten Jahren, wieder eine super Fahrt und wir wurden gemästet.

Mario Botzler
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